Eine sehr interessante Monatstabelle, wie ich finde. Mit Kellerkindern, die nach oben kletterten und Spitzenteams, die strauchelten sowie Mannschaften, die sich im freien Fall befinden:

  G Won Lost Pts. G GA GDif Sp. in OT/SO
Nürnberg 8 7 1 20 21 13 +8 1-0
Frankfurt 8 7 1 19 40 28 +12 2-0
Hamburg 8 6 2 18 28 21 +7 1-1
Berlin 7 5 2 14 28 23 +5 1-0
Wolfsburg 7 4 3 12 26 18 +8 1-1
Düsseldorf 6 3 3 11 22 14 +8 0-2
Ingolstadt 8 3 5 9 34 39 -5 1-1
Iserlohn 7 3 4 8 17 20 -3 1-0
Hannover 5 2 3 7 13 17 -4 0-1
Mannheim 6 2 4 7 20 25 -5 0-1
Straubing 6 2 4 7 15 20 -5 0-1
Kassel 6 2 4 6 24 27 -3 0-0
Augsburg 7 2 5 6 17 21 -4 0-0
Krefeld 8 2 6 6 18 26 -8 1-1
Köln 7 2 5 6 27 38 -11 0-0

Gespielte Spiele: 52
Spiele in OT/PS: 9
Gesamte Tore: 350
Tore pro Spiel: 6,73

Auffälliges:

  • Frankfurt war das torgefährlichste Teams mit 40 Toren
  • Ingolstadt hat mit 39 Stück die meisten Gegentore kassiert
  • Hannover hatte die schwächste Offensive mit nur 13 eigenen Treffern
  • Nürnberg war mit lediglich 13 Gegentreffern das defensivstärkste Team
  • Frankfurt hatte mit +12 die beste Tordifferenz, Köln mit -11 die schlechteste

Zurück aus der etwas verlängerten Sommerpause ;) Wie es hier in Zukunft weitergeht weiß ich auch noch garnicht, aber die Monatstabellen will ich niemandem vorenthalten.

Es geht natürlich los mit dem September:

  G Won Lost Pts. G GA GDif Sp. in OT/SO
Berlin 8 7 1 20 36 24 +12 1-0
Augsburg 7 5 2 14 28 20 +8 1-0
Frankfurt 7 4 3 13 22 15 +7 0-1
Nürnberg 7 4 3 13 19 17 +2 0-1
Wolfsburg 7 4 3 12 19 19 0 0-0
Kassel 7 4 3 12 24 27 -3 0-0
Köln 8 5 3 12 28 26 +3 4-1
Düsseldorf 8 4 4 12 23 20 +3 1-1
Iserlohn 8 5 3 12 30 29 +1 3-0
Mannheim 8 3 5 11 27 27 0 0-2
Krefeld 7 3 4 10 20 19 +1 0-1
Hannover 7 2 5 9 21 29 -8 0-3
Ingolstadt 7 2 5 6 20 24 -4 0-0
Hamburg 8 2 6 6 22 29 -7 1-1
Straubing 8 2 6 6 15 30 -15 1-1

Gespielte Spiele: 56
Spiele in OT/PS: 12
Gesamte Tore: 350
Tore pro Spiel: 6,34

Auffälliges:

  • Berlin war das torgefährlichste Teams mit 36 Toren
  • Straubing hat mit 30 Stück die meisten Gegentore kassiert
  • Straubing hatte die schwächste Offensive mit nur 15 eigenen Treffern
  • Frankfurt war mit lediglich 15 Gegentreffern das defensivstärkste Team
  • Berlin hatte mit +12 die beste Tordifferenz, Straubing mit -15 die schlechteste
  • Köln musste 5mal in die Verlängerung / ins Penalty schiessen und konnte dabei ganze 4mal gewinnen. Iserlohn und Hannover mussten je 3mal nachsitzen, mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen: Iserlohn holte sich alle 3 Zusatzpunkte, die Scorpions keinen einzigen.

Und direkt hinterher der Oktober:

  G Won Lost Pts. G GA GDif Sp. in OT/SO
Mannheim 9 8 1 23 35 19 +15 2-1
Ingolstadt 9 7 2 21 45 23 +22 1-1
Wolfsburg 9 6 3 17 28 24 +4 2-1
Augsburg 9 6 3 15 36 35 +1 3-0
Düsseldorf 8 5 3 14 24 19 +5 1-0
Frankfurt 9 5 4 14 31 24 +7 1-0
Straubing 8 4 4 13 22 24 -2 0-1
Berlin 7 4 3 12 23 21 +2 0-0
Kassel 9 4 5 12 24 37 -13 0-0
Hannover 10 3 7 12 31 37 -6 1-4
Iserlohn 8 4 4 11 29 25 +4 1-0
Köln 8 3 5 10 20 29 -9 1-1
Krefeld 8 3 5 9 24 27 -3 1-1
Hamburg 8 2 6 7 22 35 -13 0-1
Nürnberg 9 0 9 2 24 39 -15 0-2

Gespielte Spiele: 64
Spiele in OT/PS: 13
Gesamte Tore: 418
Tore pro Spiel: 6,53

Auffälliges:

  • Ingolstadt war das torgefährlichste Teams mit 45 Toren
  • Nürnberg hat mit 39 Stück die meisten Gegentore kassiert
  • Köln hatte die schwächste Offensive mit nur 20 eigenen Treffern
  • Mannheim und Düsseldorf waren mit lediglich 19 Gegentreffern die defensivstärksten Teams
  • Ingolstadt hatte mit +22 die beste Tordifferenz, Nürnberg mit -15 die schlechteste
  • Hannover musste 5mal in die Verlängerung / ins Penalty schiessen und konnte dabei nur einmal gewinnen. Augsburg musste 3mal nachsitzen und holte sich dabei alle Zusatzpunkte.

Immer wieder gibt es in der Sommerpause die Rufe der verzweifelten Fans: “Wann kommt denn endlich der Spielplan?” und eigentlich kommt er immer so Anfang Juli. Also jetzt und nachdem die Eishockey News das Exklusivrecht des Vormittags hatte, wurde heute mittag aller Orten online nachgezogen. Genug des Geschwafels, hier gibt’s das pdf mit allen Terminen.
Vereinzelt ist das schon nicht mehr aktuell wegen der bereits feststehenden Fernsehübertragungen beim Pay-TV Anbieter sky (vormals Premiere), mehr Infos dazu gibt es dann auf den einzelnen Vereinsseiten.

Gespielt wird übrigens wieder in einer Doppelrunde, was zur Folge hat, dass an jedem Spieltag eines der 15 Teams spielfrei hat. Dazu, und allgemein zur Planung eines solchen umfangreichen Spielplans, haben sich Gernot Tripke und Jörg von Ameln von der DEL auf del.org geäußert:

Jörg von Ameln: „Wir unterscheiden bei der Planung zwischen so genannten harten und weichen Bedingungen. Zu den harten Bedingungen zählen eine möglichst ausgeglichene Anzahl an Sonntags- und Freitagsspielen, ein Heimspiel pro Wochenende, sofern es die Hallenverfügbarkeit zulässt, sowie eine bestimmte zeitliche Distanz zwischen einer gleichen Paarung. Wir versuchen beispielsweise, mindestens 10 Wochen zwischen Derbys zu gewährleisten. Sollte eine Spielstätte am Wochenende nicht verfügbar sein, aber am Donnerstag davor, soll das Spiel an diesem Tag terminiert werden. Damit steigen auch die Chancen, von Sky übertragen zu werden. Entsprechend sollen verhinderte Sonntagsspiele auf den folgenden Dienstag gelegt werden. Dies garantiert auch eine möglichst aussagekräftige Tabelle zu jeder Zeit der Saison.

Zu den weichen Kriterien zählen die Vorgaben, am 26. und 27.12. möglichst lange Reisewege zu vermeiden, oder den bayerischen Clubs am oder vor dem 6.1. [Feiertag in Bayern und Baden-Württemberg, Anm. d. R.] ein Heimspiel zu terminieren. Hinzu kommen noch eine Reihe individueller Wünsche, die von Club zu Club verschieden sind.“

Unbedingt lesenswert oder wusstest ihr bereits, dass in zwei Monaten bereits die Spielplanplanungen für die Saison 2011/12 (!!) beginnen?

Schnell und effektiv, wie ein gutes Powerplay, gibt es hier wieder das aktuell interessanteste aus der Eishockeywelt.

  • Wie hockeyweb zu berichten weiß, wird es nächste Saison in Duisburg doch keine kulinarischen Genüße aus unserem Nachbarland geben. Eishockey dann wohl auch nicht.
  • Die Iserlohn Roosters haben nicht nur einen Superhelden verpflichtet, sondern hatten auch Jahreshauptversammlung und haben infolge dessen ihre Bilanz auf der Vereinsseite veröffentlicht. Ziemlich einmalig, soweit ich weiß und definitiv interessant genug, um mal einen Blick drauf zu werfen.
  • Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine hat interessante Informationen um das DEL-Lizensierungsverfahren gesammelt und berichtet, dass zwei oder drei Vereine nachbessern mussten. Namentlich genannt werden die Ice Tigers aus Nürnberg und die Kölner Haie, über den dritten Verein herrscht Rätselraten.
  • Der Joker wird endgültig einer. Der dreimalige DEL-Meister (ist er damit schon Rekordspieler?) Markus Jocher hat sich mit dem EHC München auf eine Art “Bereitschaftsdienst” geeinigt. Voran gingen anscheinend harte Verhandlungen mit seiner Mutter, der er zukünftig im gemeinsamen Nähmaschinenfachhandel hilft.
  • Jedes Jahr auf’s neue geht der Stanley Cup nach den NHL Finals auf Reisen. Dieses Jahr lag er z.B. schon im Bett mit Sidney Crosby um danach mit der ganzen Mannschaft der Pittsburgh Penguins baden zu gehen. Wortwörtlich!
  • Nicht gut zu sprechen ist man in Landshut auf den Wechsel von Thomas Brandl nach Köln und veröffentlichte sogar eine beissende Stellungnahme.

Mal was Neues für die Sommerpause. In unregelmäßigen Abständen werde ich kurz interessante Fakten zum aktuellen Eishockeygeschehen zusammentragen. Schnell und effektiv eben, wie ein gutes Powerplay.

  • Wie die meisten sicher schon wissen, wurde Berlins Florian Busch vom CAS für 2 Jahre gesperrt. Unsicher ist man sich in Eishockeydeutschland allerdings noch, wie die Sperre ausgelegt wird. Gilt sie nur international oder auch national? Muss die DEL sich überhaupt darum kümmern? Wer es genau wissen will, findet hier die beiden Urteile zum Download (pdf).
  • Der Iserlohner Brad Tapper beendet seine Karriere aus anderen – unbekannten – Gründen, im Alter von 31 Jahren. Eine kurze Abschiedsnotiz von “Tapps” (Der Beweis, dass Eishockeyspieler die niedlichsten Spitznamen aller Sportler haben) veröffentlichten die Roosters auf ihrer Seite.
  • Das Eishockeymuseum in Augsburg steht vor einem Umbruch. Präsident Horst Eckert, seit 20 Jahren für den Verein aktiv und seit 10 Jahren dessen Präsident, wird sein Amt in 2 Jahren an einen Nachfolger übergeben. Derzeit werden die Räumlichkeiten umgebaut, um der Hall of Fame und dem Fraueneishockey einen Platz zu geben. Während der Eishockey-WM 2010 werden einige Exponate temporär nach Köln umziehen.
  • Nachdem die Duisburger Füchse endlich Gewissheit haben, dass sie lediglich in der Regionalliga antreten werden, sorgen sie schon wieder für amüsante Schlagzeilen. Angeblich gibt es ein Angebot, an der ersten niederländischen Liga teilzunehmen – mit einer zweiten Mannschaft. Eine Entscheidung soll in zwei bis drei Wochen fallen. Ich schlage als alternative Trikotfarbe Orange vor, vielleicht könnte man damit auch ein paar Fußballfans anlocken.
  • Die IIHF hat Regeländerungen (.pdf) zur neuen Saison herausgegeben. Kernpunkte sind dabei das Wechselverbot nach Icings, das erste Bully nach einer Strafe wird in die Defensivzone des bestraften Teams verlegt und Bullys finden auch wirklich nur noch an den Bullykreisen statt – halleluja! Den Ligen steht es frei, die Änderungen schon zu übernehmen, alle internationalen Wettbewerbe nach dem 1. Juli werden aber mit den Änderungen gespielt, also bspw. auch der Deutschland-Cup. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen hierzulande das auch früh genug mitkriegen und nicht wieder so ein Chaos entsteht wie damals bei der Einführung der “Null-Toleranz”-Auslegung mitten in der Saison. Zero Tolerance ist für die IIHF auch nochmal ein Thema (.pdf).
  • Die DEL lockert die Sommerpause auch mal mit einer unaussagekräftigen Meldung auf: Konzept zur Neustrukturierung der Nationalmannschaft -  ja wo isses denn?
  • Die Kölner Haie verpflichten einen jungen Mann, den sein Vater nach sich selbst benannt hat.

Bevor ich komplett der sich nahenden Erkältung – natürlich pünktlich zum langen Wochenende *hmpf* – erliege, gibt es noch schnell meine Prognose zum DEL-Finale, das heute abend beginnt.

Eisbären Berlin – DEG Metro Stars

In den vorhergehenden Prognosen bin ich auch gerne mal auf Einzelspieler oder -positionen eingegangen. Aber ganz ehrlich: den Pott holt die bessere Mannschaft. Und da liegt klar Berlin vorne, braucht man ja eigentlich nicht drüber zu reden. Beste Vorrundenmannschaft, Liga-dominierende Mannschaft der letzten Jahre, klarer Favorit auch dieses Jahr.

Noch dazu können die Eisbären ausgeruht ins Finale gehen, die DEG hingegen musste ein jeder vorhergehenden Serie über die volle Distanz gehen. Wieviel Kraft hat das gekostet, wie sehr kann der Kopf über den Körper siegen?

Düsseldorf hat eigentlich nur eine Chance, wenn sie sich nicht wieder drittellange Auszeiten nehmen, denn gegen Berlin wird man nicht wieder zurückkommen können wie gegen Krefeld oder Hannover. Wenn die DEG konstanter so clever und auch abgezockt spielt, wie sie es hat andeuten können, ist was drin. Aber ob das reicht?

Prognose: Berlin gewinnt recht deutlich in vier Spielen, lässt sich aber überraschend Spiel 3 zuhause klauen.

Wie ja vielleicht der ein oder andere weiss,  bin ich als Haie- und Avalanche-Fan in dieser Saison – wie soll ich es sagen – in dieser Saison ganz schön gekniffen. In einer Woche ist alles vorbei, keine Playoffs für die Avs, schon lange keine für die Haie. Beide Teams Letzter oder Vorletzter, je nach Sichtweise (ohne Duisburg, Conference- oder Ligaweit). Und auch wenn ich die DEL-Playoffs einigermassen geniesse so ganz ohne emotionale Bindung an eines der Teams, weiss ich nicht, wie das in den knapp 2 Monate-langen NHL-Playoffs wird.

Und nun hat mich die Denver Post drauf gebracht, was diese beiden Teams in der letzten Saison verbunden hat. Es ist der Strafzeitenkönig der abgelaufenen DEL-Saison:

That means the Avs will get no worse than the No. 4 pick in the first round of the NHL draft, June 26 in Montreal. It would be the team’s highest pick since moving to Denver and the highest for the franchise since Quebec took Todd Warriner at No. 4 overall in the 1992 draft.

Quelle: Denver Post

Die Eishockeywelt ist eben ziemlich klein und irgendwie findet sich immer eine Verbindung – und ich musste ja auch mal wieder was bloggen ;)

Zuerst möchte ich einen Blick zurück auf meine Viertelfinal-Prognosen werfen: 4mal das richtige Team ins Halbfinale prognostiziert, Mannheim und Hannover sogar in der richtigen Spielanzahl, das kann sich doch sehen lassen. Einzig die Eisbären haben mich mit ihrem Sweep etwas doof aussehen lassen. Ich bin aber der Meinung, dass die Serie knapper war, als es am Ende aussah, die ersten beiden Spiele sprechen da noch eine andere Sprache als die letzten zwei.

Sei’s drum, hier geht es jetzt ums Halbfinale und das hockeybloggersche Orakel sagt für die best-of-five-Serien folgendes vorraus:

Eisbären Berlin – Adler Mannheim

Puh, garnicht so einfach und für viele schon das vorweggenommene Finale. Berlin wusste im Viertelfinale zu überzeugen und hatte eine recht lange Pause zur Vorbereitung. Da die Adler lediglich ein Spiel mehr brauchten, gilt das Gleiche für sie. Beide Mannschaften sollten also ausgeruht in die Serie gehen und man kann sich vermutlich auf schnelles und packendes Eishockey einstellen.

Favorit ist klar Berlin mit einer ausgewogenen Mannschaft, die schon oft genug bewiesen hat, wozu sie fähig ist. Einzige Schwäche könnten die Torhüter sein, wobei Schwäche übertrieben ist. Es ist vielmehr so, dass bei den Mannheimern mit Fred Brathwaite der Spieler des Jahres wartet, der auch im Viertelfinale schon das ein oder andere Spiel fast im Alleingang gewonnen hat. Die Mannheimer sind nach ihrem Saisonverlauf und Trainerwechsel kurz vor den Playoffs weiterhin eine Wundertüte.

Prognose (und Wunsch für jeden Hockeyfan zugleich: Die Serie geht über 5 Spiele und am Ende stehen die Eisbären im Finale.

Hannover Scorpions – DEG Metro Stars

Nochmal Puh, Halbfinale ist echt nicht einfach ;) Beide Mannschaften haben sich im Viertelfinale schwer getan, die DEG musste sogar über die volle Distanz von sieben Spielen gehen. Hätte man hier und da nicht ein Drittel verpennt, wäre das auch in weniger Spielen möglich gewesen. Es hat also sicher viel Kraft gekostet und auch wenn man in den Playoffs die Zähne zusammenbeissen muss, wird man es gegen eine Mannschaft von Hans Zach nicht leicht haben. Die hat nämlich sicher wieder viel auf Kondition gebolzt vor den Playoffs, womit vielleicht sogar der Einbruch kurz vorher zu erklären ist.

Auch in dieser Serie ist ein Blick auf die Torhüter wichtig. Auf der einen Seite der junge und unerfahrene Pätzold, auf der anderen Seite Storr, der sich mit einem Shutout aus dem Viertelfinale verabschiedet hat. Erfahrungsmäßig also Vorteile bei der DEG, eine taugliche Abwehr haben aber auch die Scorpions.

Prognose: Hannover macht’s dank mehr Kraft in 4 Spielen.

Info am Rande: Premiere zeigt alle Spiele der Halbfinal-Serien live, heute geht’s los mit einem Double-Header (14:30 und 18:30. Keine Ahnung, was passiert, wenn das erste Spiel in die Verlängerung geht). Für alle, die den Pay-TV-Sender nicht empfangen, aber über eine gute Internetanbindung verfügen, empfiehlt sich vod.premiere.de, die Videoplattform von Premiere im Internet. Für Nicht-Abonnenten beträgt der Preis pro Spiel allerdings recht happige 5€.

Ich bin mal wieder spät dran, aber so ein Aufenthalt in New York bringt vieles durcheinander ;) Ich habe mir mal erlaubt den einen Spieltag aus dem März noch mit in die Tabelle zu packen. Es gab ja aufgrund der Länderspielpause eh weniger Spiele. Sehr interessant ist die Monatstabelle diesmal vor allem, wenn man sie als Formkurve für die Playoffs heranzieht. Aber dazu gleich mehr, erstmal das Übliche:

  G Won Lost Pts. G GA GDif Sp. in OT/SO
Berlin 8 7 1 21 46 23 +23 0-0
Hamburg 7 5 2 15 26 16 +10 0-0
Wolfsburg 6 5 1 15 21 12 +9 0-0
Nürnberg 8 5 3 14 25 26 -1 1-0
Kassel 7 4 3 13 21 17 +4 0-1
Köln 7 3 4 12 29 25 +4 0-3
Düsseldorf 7 4 3 12 19 15 +4 0-0
Hannover 7 4 3 12 25 25 0 0-0
Augsburg 8 3 5 10 21 27 -6 0-1
Ingolstadt 7 3 4 9 24 24 0 1-1
Frankfurt 7 3 4 8 23 20 +3 1-0
Straubing 7 3 4 8 19 25 -6 1-0
Iserlohn 8 3 5 7 25 34 -9 3-1
Mannheim 8 2 6 7 19 30 -11 0-1
Krefeld 7 2 5 6 15 26 -11 0-0
Duisburg 7 2 5 5 19 32 -13 1-0

Gespielte Spiele: 58
Spiele in OT/PS: 8
Gesamte Tore: 377
Tore pro Spiel: 6,5

Auffälliges:

  • Berlin war mit Abstand (! 17 Tore mehr als der zweite Köln ;) )das torgefährlichste Teams mit 46 Toren
  • Iserlohn hat mit 34 Stück die meisten Gegentore kassiert
  • Krefeld hatte die schwächste Offensive mit nur 15 eigenen Treffern
  • Wolfsburg war mit lediglich 12 Gegentreffern das defensivstärkste Teams
  • Berlin hatte mit +23 die beste Tordifferenz, Duisburg mit -13 die schlechteste
  • Iserlohn musste 4 mal in die Verlängerung / ins Penalty schiessen und konnte dabei 3mal gewinnen. Düsseldorf musste 3mal nachsitzen und gewann dabei nie.
  • Köln hat sich mit Abstand aus der Saison verabschiedet ;)

Wenn man sich wirklich die Playoff-Teams rauspickt, kommt so einiges interessantes zusammen. Nach Serien sortiert – in Klammern die Platzierung nach der Monatstabelle:

Berlin (1) – Hamburg (2)

Ein echtes Spitzenduell, der Erste empfängt den Zweiten. Überragende Offensive trifft auf die drittbeste Defensive. Das wird auf jeden Fall interessant und nicht so deutlich für Berlin, wie viele meinen.

Hannover (8) – Wolfsburg (3)

Huch, verdrehte Welt auf einmal. Hannover mit der viertschlechtesten Defensive trifft auf die drittbeste Offensive. Könnte lustig werden. Hannover hat aber auch die viertbeste Offensive, Wolfsburg mit den besten Abwehrreihen. Könnte also auch sehr unlustig werden.

Düsseldorf (7) – Krefeld (15)

Könnte also tatsächlich schnell gehen. Die schlechteste Offensive (Krefeld) trifft auf die zweitbeste Defensive. Aber die DEG hat vorne auch nicht viel zu bieten.

Mannheim (14) – Nürnberg (4)

Mannheim mit schwacher Defensive und noch schwächerer Verteidigung. Nürnberg vorne ganz gut, hinten ist aber auch nicht viel los. Die IceTigers sind das einzige Top8-Team mit negativer Tordifferenz.

Mit Entsetzen habe ich im eishockey-blog gelesen, dass die Eishockey bloggende Szene schon ihre Prognosen abgegeben hat – und das ohne mich! Sogar Christoph Ullmann hat sich auf del.org schon geäußert! Das kann ja so nicht sein und darum hier meine Vorraussagen. Wem bringt ein Sieg am Freitag, den 13. wohl das meiste Pech? ;)

Eisbären Berlin – Hamburg Freezers

Vorweg: ich hör dauernd was von der anschützchen Stall-Regie, was ich für ausgemachten Quatsch halte. Da haben sich jetzt die Freezers also mit einem unglaublichen Endspurt in die Pre-Playoffs gehechtet, haben nach 0:2-Rückstand nochmal die Serie gegen Frankfurt umgebogen und dann sollen sie sich erzählen lassen (insbesondere die Herren Tripp und Barta), wie sie zu spielen haben? Nie im Leben! Anschütz wird eh den Teufel tun sich da einzumischen, der ärgert sich viel eher, dass jetzt schon eine seiner Mannschaften ausscheiden wird. Das werden wohl die Freezers sein.

Der Schlussspurt hat Kraft gekostet, die 5 Spiele in den Pre-Playoffs ebenfalls. Klar kann das einer Mannschaft einen Lauf geben und ich könnte mir gut vorstellen, dass die Freezers zum Beginn der Serie 2:0 vorne liegen, eben auch weil die Eisbären erstmal in Tritt kommen müssen. Aber in einer best-of-seven-Serie setzt sich letztenendes doch die größere Qualität durch und die hat Berlin. Sobald sie den Rost abgeschüttelt haben, werden sie sich durchsetzen, alles andere wäre in dieser Serie echt eine Überraschung.

Prognose: Eisbären in sechs oder sieben Spielen, eher sechs.

Hannover Scorpions – Grizzly Adams Wolfsburg

Nach dem Anschütz-Derby jetzt also das Nordderby. Tolle Playoffs! Hier muss ich ganz schön aufpassen, dass meine Sympathien für Wolfsburg und gegen Hannover mir nicht die Prognose zunichte machen ;)

Zuerstmal ist in dieser Serie natürlich noch eine Rechnung vom Pokalfinale offen, das die Wolfsburger etwas überraschend gewinnen konnten. Das wird den Scorpions viel zusätzliche Motivation geben können. Und auch wenn man im Hinterkopf hat, dass Hannover am Saisonende stark eingebrochen ist, so verabschiedete man sich doch mit 2 Siegen. Weiterhin ist dies wohl auch eine der erfolgreichsten Saisons der Scorpions bis dato.

Die Wolfsburger haben schon die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte gespielt und müssen aufpassen, dass sie nicht satt sind. Sieht man sich die gute Mischung im Kader an, sollte dies allerdings nicht passieren.

Letztenendes wird sich in dieser Serie die Erfahrung durchsetzen. Der alte Trainer-Fuchs Hans Zach (in seinen vorerst letzten Plaoffs) gegen den noch jungen DEL-Trainer Krinner. Das Kollektiv von “Zach-Spielern”, die fast alle schonmal weit in die Playoff-Tiefen vorgedrungen sind, wird den Unterschied machen.

Prognose: Hannover in sechs Spielen. Vielleicht auch 5, aber dafür dürfte die Euphorie in Wolfsburg zu groß sein.

DEG Metro Stars – Krefeld Pinguine

Hab ich schon erwähnt, dass die Playoff-Paarungen dieses Jahr toll sind? Derby-Time? Und wer könnte diese Paarung neutraler prognostizieren als ich? ;)

Nun denn: Es ist sicherlich eine hochinteressante Begegnung und hochattraktiv für beide Teams. Für die Fans natürlich nicht minder. Und die Spieler… ja, für die auch. Jede Menge junge Deutsche, die um die Bedeutung des “Derbys” wissen und auch genug alte Recken, die lange genug im jeweiligen Team sind, um das prinzipiell zu verstehen.

Vorteile sehe ich auf jeden Fall bei der DEG, mehr Erfahrung in Team und auf der Trainerposition. Krefeld ist eigentlich zu sehr auf eine Reihe angewiesen – aber gerade in Köln weiss man, dass das auch klappen kann… Vielleicht ist auch die Torhüterposition das Zünglein an der Waage und auch hier wieder leichte Vorteile für die DEG.

Prognose: DEG in 5 bis 6 Spielen. Aber hey es ist ein Derby, hier kann alles passieren.

Alder Mannheim – Sinupret IceTigers

Eine weitere Paarung, die durchaus Vergangenheit hat und im Zusammenhang dieser Plaoyoffs lasse ich mich zum Begriff “Süd-Derb” hinreissen ;)

Das ganz große Fragezeichen in dieser Serie sind die Mannheimer mit ihrem Trainerwechsel einen Spieltag vor Saisonende. Hat Teal Fowler den Respekt der teilweise etwas lethargischen Mannschaft? Welche Impulse kann Greg Thomson setzen, der mit Ingolstadt nichtmal die Pre-Playoffs erreichen konnte? Wie hungrig kann diese Adler-Mannschaft nochmal werden. Wenn es den Adlern gelingt, einen Lauf zu bekommen, sollte all das egal sein, die Qualität in der Mannschaft ist da. Wenn sich die Abwehr nur wieder ein bisschen konzentriert, kann Brathwaite diese Serie komplett entscheiden.

Die Nürnberger Spieler haben schon bewiesen, dass sie die Geschehnisse um den Verein gut ausblenden können, sonst wäre es mit den Playoffs nichts geworden. Aber wer soll es richten? Es ist das erste Mal seit Jahren, dass man keinen absoluten Starspieler in den Reihen hat, die Mannschaft ist das Erfolgsrezept. Das könnte das entscheidend in der Serie sein. Aber eben nur, wenn die Adler sich in den letzten zwei Wochen nicht zusammengerauft haben.

Prognose: Mannheim in 5 Spielen.

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