Dez
22
Neuer Profi-Schiedsrichter für die DEL
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Wie die DEL heute bekannt gegeben hat, erhält Georg Jablukov ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk und wird ab dem 1. Januar 2009 nach Rick Looker und Daniel Piechaczek der dritte Profi-Schiedsrichter der DEL sein.
Damit wird der 36-jährige sein Arbeitspensum auf dem Eis im Gegensatz zur Vorsaison etwas mehr als verdoppeln müssen. In 07/08 hatte er 19 Einsätze als Schiedsrichter, zum Vergleich seine beiden Kollegen: Looker mit 53, Piechaczek mit 44. Andere etablierte Amateure kommen auf ähnliche Zahlen: Schimm mit 38 oder Schütz mit 35 Einsätzen. (Quelle)
Sowieso ist Jablukov einer, bei dem es ziemlich schnell ging bis hierhin, erst seit 2007 pfeifft er überhaupt DEL und jetzt schon die Beförderung zum Profi, Respekt. Und auch wenn ich etwas in meinem Gedächtnis krame, ist er mir nicht als besonders auffällig in Erinnerung, was für einen Schiedsrichter ja eine ziemliche Qualitätsauszeichnung ist.
Stellt sich nur noch die Frage, ob man als Anwalt so schlecht verdient oder als DEL-Schiedsrichter so gut, dass sich dieser Schritt auch lohnt?
Sep
25
2. Eishockey-Bundesliga weiterhin im DSF zu sehen
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Beim Prüfen meiner Fernseh-Links oben rechts bin ich über die neue DSF-Seite gestolpert. Ein Alptraum in Flash, in dessen Menüleiste man dann neben “Bundesliga”, “Hattrick – 2. Liga”, “Doppelpass”, “Motor” und “Poker” im Bereich Sport (!) erfreulicherweise auch wieder etwas zur 2. Eishockey-Bundesliga findet.
Als erste gute Nachricht kann vermeldet werden, dass das DSF auch in dieser Saison wieder ein halbstündiges Magazin ausstrahlt, und zwar Sonntags um 17 Uhr. Man erfährt auch gleich etwas zum neuen Modus des Unterhauses, der sich offenbar sehr stark an die DEL anlehnt:
Die 2. Eishockey-Bundesliga im DSF: Auch in der Saison 2008/09 berichtet das DSF in einem halbstündigen Magazin jede Woche von den Spielen des jeweils aktuellen Spieltages. Mit dabei sind Traditionsclubs wie der SC Riessersee, die Landshut Cannibals oder der Schwenninger ERC. Ab diesem Jahr spielen 13 statt wie bisher 14 Mannschaften in der Liga, für die zunächst eine Doppelrunde mit 48 Spielen pro Verein ansteht. Wie in der DEL wird ab diesem Jahr mit Pre-Playoffs gespielt. Das heißt die ersten sechs Mannschaften der Doppelrunde qualifizieren sich direkt für die Play-Offs, die Vereine auf den Plätzen sieben bis zehn spielen in einer Best-of-three-Serie zwei weitere Play-Off-Teilnehmer aus und die Mannschaften auf den Plätzen elf bis 13 ermitteln einen Absteiger in die Oberliga.
Die zweite gute Nachricht lautet, dass es jetzt analog zum DEL.TV für die DEL Berichte in Bild und Ton von der 2. Liga gibt, eben auf DSF.de, das sich dem anhaltenden Trend namens Videoportal wohl nicht länger verschliessen wollte. In diesem Fall nehme ich das erfreut zur Kenntnis.
Aug
31
1. Runde DEB-Pokal 2008/2009
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Die erste Runde im DEB-Pokal ist beendet. Der neue Modus hat dabei für viele Diskussionen im Vorfeld gesorgt und so hat es auch mehrere DEL-Vereine erwischt, die dank des schlechteren Torverhältnisses aus dem Wettbewerb ausgeschieden sind. Mit dabei der deutsche Meister Eisbären Berlin und der Vorrundenerste der letzten Saison, die Sinupret IceTigers. In deren Fall war es sogar ganz bitter, denn was soll man noch mehr tun als 16 Tore in 2 Spielen zu schiessen und lediglich zwei zu kassieren? Richtig, 2 kassieren, 17 schiessen, wie es die Hannover Scorpions getan haben.
Über den Modus darf also weiter diskutiert werden, auch wenn viele DEL-Vereine insgeheim froh sein dürften, nicht mehr dabei zu sein und man insgesamt eine Pokalrunde für alle eingespart hat. Sehr schade ist es nämlich auch, dass es mit Ravensburg gerade mal ein unterklassiger Verein ins Viertelfinale geschafft hat, was dem eigentlichen Sinn dieses Wettbewerbs entgegengesetzt ist.
Alle Ergebnisse und Tabellen sind hier zu finden.
Nov
11
Eigentlich wollte ich mich kurz fassen, aber nun wird es wohl doch etwas länger.
Zuerst mal das, was eigentlich jedem einleuchten muss, sogar den Verantwortlichen, die seit Jahren völlig unverständlicherweise am Standort Hannover für den Deutschland-Cup festhalten
Zuschauerzahlen:
12.780 beim Testspiel am 7.11.2007 in der Kölnarena
17.522 in allen 9 Spielen des Deutschland-Cups (8.-11.11.2007) in Hannover zusammen
Nach allem, was man ansonsten aus Hannover hört, war diese Jahr sogar die vorbereitende Werbung gut und ausreichend. Die Eintrittspreise sind TOP!! – 25€ für ein Tagesticket für 2 bzw. 3 Spiele (am Finaltag), da kann keiner drüber meckern, soviel habe ich alleine für das Testspiel in Köln gezahlt, und das habe ich gerne getan.
Die restliche Darstellung ist allerdings erbärmlich. Auf der Webseite des Deutschland-Cup finden sich bis heute abend nur die beiden Ergebnisse vom Donnerstag Abend. Und das ist nicht die Sache des DEB, auf dessen Seite aktuelle Ergebnisse inkl. Liveticker zu finden sind, sondern der Stadt Hannover. Schon klar, Freitag nachmittags arbeitet da niemand mehr und am Wochenende schonmal garnicht, was will man da schon erwarten?
Nun wird laut über einen Umzug, bzw. eine Teilauslagerung des Turniers in die O2-Arena in Berlin nachgedacht. Über Berlin könnte man jetzt auch streiten, die Halle wurde noch nie benutzt, ob die Eisbären dort Akzeptanz finden können ist noch unklar und ob Eishockey in ganz Berlin wirklich angenommen wird ebenso. Mannheim oder Köln, etablierte Standorte für Länderspiele werden nicht berücksichtigt… nunja, die WM 2010 wird auf jeden Fall dort stattfinden.
Aber ganz egal, weg von Hannover kann für den Deutschland-Cup nur gut sein.
Nov
11
Warum der Deutschland-Cup doch wichtig ist
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Alle Welt… nein, ganz Deutschland… darf ja immer wieder gerne über die alljährliche Deutschland-Cup-Pause meckern und zetern, wie sie wollen – z.B. lästige Unterbrechung im Spielbetrieb, die das Restprogramm nur noch mehr strafft; Verletzungsgefahr durch zusätzliche Belastung der Nationalspieler; mangelnde internationale Akzeptanz des D-Cups – aber einsehen sollten alle eins: Dieser Wettbewerb verschafft dem deutschen Eishockey wertvolle Zeilen in der deutschen Presselandschaft und in diesem Jahr sind das ganze Absätze und sogar die ein oder andere Seite mit durchaus positivem Klang. Dazu trägt alleine schon eben jener Uwe Krupp bei, der anfangs eigentlich nur über seinen Stanley Cup-Gewinn wahrgenommen wurde, aber inzwischen geht das Interesse auch tiefer. Und wenn er dann noch mit einer solchen Aussage daher kommt, ist er natürlich der absolute Liebling des Blätterwaldes:
Wohin wollen Sie?
Auch wir wollen irgendwann einmal Weltmeister werden.
Meinen Sie das ernst?
Klar, das ist die Perspektive, mit der wir uns alle an die Arbeit machen. Es mag zwar etwas gewagt klingen, doch wir sind soweit, dass wir uns nur noch die höchsten Ziele setzen. Im Augenblick stehen wir je nach Berechnung auf Rang zehn oder elf der Weltrangliste. Aber wir versuchen, den Abstand zu den Topnationen immer weiter zu verringern. Das geht nicht von heute auf morgen – langfristig können wir es aber schaffen.
FAZ-Interview mit Bundestrainer Uwe Krupp
Und auch Die Welt, die Financial Times Deutschland und abermals die FAZ widmen sich mal wieder der Nationalmannschaft. Das ist für den Sport an sich einfach nur positiv anzusehen und auch deswegen hat der Deutschland-Cup seine Daseinsberechtigung, ganz abgesehen von der Spielpraxis für diese aktuell sehr junge Mannschaft.
Nov
8
Noch mehr Deutschland-Cup live!
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Nach der Ankündigung, dass das DSF vom Deutschland Cup berichtet gab es heute die endgültige Bestätigung, dass alle Deutschland-Cup Spiele der deutschen Nationalmannschaft per Livestream auf bwin.de übertragen werden. Einzige Vorraussetzung ist, dass man bereits bei bwin registrierter Benutzer ist.
Und zwar nicht mehr live, aber immerhin auch für jeden Internetuser zugänglich laufen auf DEL-TV Zusammenfassungen aller Deutschland-Spiele.
UPDATE:
Klappt wohl leider nicht so wirklich bei bwin, das Spiel taucht nirgendwo auf zum ansehen.
Zusätzlich grade in den AGB gelesen:
(1) Nur bwin Kunden haben Zugang zu bwin L!VE-Video. Für die Zwecke der vorliegenden Bedingungen beinhaltet der Ausdruck Kunde alle Personen, die ein Konto bei bwin eröffnet und Geld auf dieses Konto eingezahlt haben.
Nutzungsbedingungen für bwin Video
Nov
6
Große, aber erfreuliche Überraschung:
Ab Freitag, 9. November, berichtet das DSF LIVE und in Highlights vom Deutschland-Cup in Hannover. Die Partie des DEB-Teams gegen Dänemark überträgt das DSF am Samstag ab 17.55 Uhr LIVE, darüber hinaus fasst das DSF die Begegnung gegen die USA, die Platzierungsspiele um die Ränge 3 und 5 sowie das Finale zusammen Kommentator ist Peter Kohl.
Nach den Zusammnfassungen der 2. Liga-Spiele seit Saisonbeginn das nächste Positivum beim DSF, nachdem meines Wissens nach der TUI/Deutschland Cup in den vergangenen Jahren ohne Fernsehpräsenz blieb.
Aug
5
Die Erfolglosigkeit des DEB-Pokals
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Ich habe mich gestern abend dabei erwischt, wie ich die Sportschau gesehen habe. Die Sendung, in der es nur um den DFB-Pokal ging. Fußball. Mag ich doch eigentlich garnicht. Ist die Sommerpause mir jetzt schon so auf’s Gemüt geschlagen, dass ich mich mit irgendeiner Mannschaftssportart zufrieden gebe? Naja, ab und an muss man halt auch mal über den Tellerrand schauen und dabei fiel mir auf, warum der DEB-Pokal zum scheitern verurteilt sein könnte.
Nein, es liegt nicht nur an den unattraktiven Dienstagsterminen, zu denen der Pokal üblicherweise stattfindet. Es liegt nicht nur daran, dass die Underdogs eigentlich nicht über die 1. Runde hinauskommen können, weil die Leistungskluft zwischen DEL und Oberliga einfach schon gigantisch ist. Es liegt nicht nur an der Übersättigung, die durch diese paar Spiele plus fast 60 Saisonspiele entsteht. Naja gut, irgendwie doch auch, denn es fehlt das Besondere. Das, was den Pokal im Fußball zum Mythos macht und zu einem anerkannten und durch alle Ligen hindurch ernstgenommen Wettbewerb.
Im Fußball gibt es 34 Spieltage an dessen Ende die Meisterschaft steht. Die Spiele enden für die Vereine mit einem Sieg, einer Niederlage oder – einem Unentschieden. Im Pokal ist das anders, dort muss es einen Sieger geben, der in die nächste Runde einzieht und dieser Sieger wird ermittelt durch Verlängerung oder gar Elfmeterschiessen. Das ist etwas ganz anderes als im Ligaalltag, das ist neu, das ist spannend, das ist interessant. Das gibt es sonst nur bei Europa- oder Weltmeisterschaften. Im Clubfußball bestenfalls noch in den späteren Runden der internationalen Wettbewerbe. Und im DFB-Pokal gibt es diese Spannung dann für alle – auch die kleinen Vereine, die niemals auch nur an internationalen Wettbewerben schnuppern werden – im Schnitt einmal in eineinhalb Monaten.
Ganz anders im Eishockey. Verlängerung? Penaltyschiessen? Kennen wir zu Genüge aus der regulären Saison. Spiele die unentschieden enden? Gibt es nicht, auch wenn es sich manchmal so anfühlt und vielleicht auch verdient wäre, aber die Punkteteilung ist immer vorhanden. Im Pokal gibt es also dieselbe Einheitskost wie im Ligaalltag – keinerlei Abwechslung.
Vielleicht sollte man das Penaltyschiessen im Pokal – analog zu den Playoffs ab der kommenden Saison – abschaffen und so einen Hauch der besten Jahreszeit im Eishockey in die reguläre Saison einziehen lassen. Aber ich höre alle Verantwortlichen schon im Chor schreien: DIE MEHRBELASTUNG! Und wenn man das alles konsequent durchdenkt, kommt man zu dem Schluss, dass der aktuelle Spielmodus in der DEL dringend einer Überarbeitung bedarf. So wird es vermutlich eh kommen zur Saison 2008/2009, wenn die Liga endlich 16 Teams haben wird. Und dann sollten die Verantwortlichen auch darüber nachdenken, wie man im harten Ligaalltag einen attraktiven Platz und Modus für den DEB-Pokal findet. Verdient hat er es.