Der amtierende deutsche Meister Eisbären Berlin hat heute sein erstes Heimspiel. Und das ist nicht nur irgendein Spiel, sondern wird von den Berliner Verantwortlichen in den letzten Tagen und Wochen gerne als Start in eine neue Ära des Berliner Eishockey angepriesen. Der Meister bekommt eine meisterliche Halle und startet damit direkt auch in der neuen Champions Hockey League. Nach der Eröffnung mit der Metallica Album Release Party und einem Herbert Grönemeyer-Konzert erlebt die nagelneue O2-World am Eröffnungswochenende auch ihr erstes Eishockeyspiel: Eisbären Berlin gegen die Augsburger Panther.

Es bleibt eigentlich nur die Frage, wie die Berliner Fans den neuen Bärenbau annehmen werden – gerade einmal 2000 verkaufte Dauerkarten sind ein trauriges Zeugnis. Auch die Gelegenheitszuschauer und “Eventies” wollen erst gelockt werden. Und dann war da noch die Sache mit dem Ostberliner Verein, als den die Fans ihre Eisbären bisher gerne sahen und dem der Standort der neuen Halle geschuldet ist. Auch wenn Berlin eine Millionenstadt, kann man sicher nicht auf die Westberliner verzichten. Doch dazu später mehr an dieser Stelle.

Sven Felski wird seiner Mannschaft beim ersten Spiel in neuer Stätte fehlen, er hatte im ersten Saisonspiel einen Kopfstoss gegen Bryan Adams versucht und bekam von der DEL dafür eine 4-Spiele-Sperre.

Premiere überträgt das Spiel ab 16:20 Uhr live aus der O2-World. Ich werde mich wohl mit der Widerholung begnügen müssen, da ich zu dieser Zeit den Haien bei ihrem hoffentlich ersten Saisonsieg zusehe – in der ersten Multifunktionshalle dieser Art, die inzwischen schon 10 Jahre auf dem Henkel hat. Mehr zur O2-World gibt es dann unter der Woche von mir an dieser Stelle.

Letzte Berichte und Erinnerungen zum Wellblechpalast gibt es bei Welli-Berlin.de, einen ersten Erfahrungsbericht zur O2-World vom “Soft Opening” im eisbaerlin-blog.

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