Nach dem Premiere-Spiel gibt es hier die erste Monatstabelle des neuen Jahres:

  G Won Lost Pts. G GA GDif Sp. in OT/SO
Nürnberg 11 9 2 28 44 24 +20 0-1
Mannheim 11 9 2 24 41 26 +15 3-0
Köln 10 7 3 21 35 25 +10 1-1
Iserlohn 11 7 4 20 45 34 +11 1-0
Berlin 12 5 7 18 44 46 -2 0-3
Krefeld 12 6 6 18 45 49 -4 1-1
Frankfurt 11 6 5 16 34 33 +1 2-0
Düsseldorf 9 6 3 15 26 24 +2 3-0
Hamburg 12 4 8 15 37 41 -4 0-3
Augsburg 12 5 7 14 38 42 -4 2-1
Ingolstadt 11 4 7 14 33 37 -4 1-3
Hannover 9 4 5 13 26 31 -5 2-3
Wolfsburg 10 4 6 11 26 33 -7 2-1
Duisburg 12 4 8 11 29 40 -11 3-2
Straubing 11 2 9 8 26 44 -18 1-3

Auffälliges:

  • Iserlohn und Krefeld waren die torgefährlichsten Teams mit jeweils 45 Toren
  • Krefeld hat mit 49 allerdings auch die meisten Gegentore kassiert
  • Düsseldorf, Hannover, Wolfsburg und Straubing haben die schwächste Offensive mit jeweils nur 26 eigenen Treffern
  • Nürnberg und die DEG waren mit jeweils lediglich 24 Gegentreffern die defensivstärksten Teams
  • Nürnberg hatte mit +20 die beste Tordifferenz, Straubing mit -18 die schlechteste
  • Hannover und Duisburg mussten die meisten Extraschichten schieben, gingen jeweils 5x (Hannover: 2 Siege, 3 Niederlagen / Duisburg: 3 Siege, 2 Niederlagen) in die Verlängerung oder ins Penaltyschiessen
  • Die Teams aus Mannheim, Düsseldorf (je 3x), Frankfurt (2x) und Iserlohn (1x) konnten alle ihre Spiele gewinnen, die in die Verlängerung oder ins Penaltyschiessen gingen
  • Die Teams aus Berlin, Hamburg (je 3x) und Nürnberg (1x) konnten keins ihrer Spiele gewinnen, die in die Verlängerung oder ins Penaltyschiessen gingen

Mehr Tabellen:

Eigentlich müssten die beiden Brüder Nittel-Spylo heissen:

“We are a special family,” said Spylo but there’s no dilly story behind, his parents are still together in love, just used both names for their kids. Also for his brother, they decided to use the name Nittel of their mother first, who emigrated from the Berlin region to Canada during her childhood. Spylo, the name of the Canadian father, was used second, so Nittel-Spylo is officially printed on the Canadian passport. Seeing their kids playing as hockey pros with another name on the jersey must be hard for a Canadian father.

IIHF.com: Two-name, two-passport forward top in Germany

Und noch ein paar mehr Infos zum Werdegang des aktuell 5. besten DEL-Scorers, der in dieser Saison seinen großen Druchbruch erleben durfte.

Nach dem Gastspiel des amtierenden Stanley Cup-Champions Anaheim Ducks und der Los Angeles Kings im Oktober letzten Jahres in London verdoppelt die NHL die Anzahl der Spiele und Mannschaften und hält wieder regular season games in Europa ab.

The 2008-’09 season will begin with the Ottawa Senators playing the Pittsburgh Penguins twice in Stockholm and New York Rangers facing the Tampa Bay Lightning in two games in Prague.

sportsnet.ca

Also genau die Orte und Paarungen, die eigentlich schon länger durch die nordamerikanische Presse geistern. Zusätzlich wird es wohl noch Vorbereitungsspiele aller vier Teams geben.
Wenn man dann noch bedenkt, dass der Victoria-Cup, mit dem dann aktuellen Stanley Cup-Sieger, auch in Europa ausgespielt werden könnte, erwartet uns hier auf dem alten Kontinent so einiges an hochklassigem Eishockey.

Sehr schade, aber es war wohl nicht mehr zu vermeiden:

Nun muss ich Ihnen leider mitteilen, dass wir die Produktion des Magazins Eishockey WORLD einstellen mussten. Bis zuletzt haben wir versucht, das Objekt am Leben zu erhalten, doch ohne ein gewisses Anzeigenaufkommen und damit verbundene Einnahmen lässt sich ein Magazin auf dem bundesweiten Markt nicht länger halten.

eishockeyworld.com

Dafür soll jetzt in der wöchentlich erscheinenden Eishockey News der NHL-Anteil erhöht werden, sowie ein NHL-Sonderheft zu Saisonbeginn heruasgebracht werden.

Wirklich eine sehr traurige Entwicklung, ich habe die EishockeyWorld eigentlich seit der ersten Ausgabe regelrecht verschlungen. Aber auch ihr wird das Medium Internet einigermaßen zum Verhängnis geworden sein. Schade, denn bedrucktes Papier fühlt sich einfach besser an.

… um etwas zu bloggen. Wenn ich hier nix schreibe, bin ich ziemlich sicher mit was anderem beschäftigt. In letzter Zeit gibt’s wieder ziemlich viel zu tun bei haimspiel.de. So habe ich endlich mal die “Coach’s Corner” starten können, die wir eigentlich schon seit Beginn der Saison haben wollten. Wirklich eine gute Sache. Sehr nett war, dass bei dem Termin zufällig auch seine Frau und Tochter anwesend waren und so konnte man auch einen ganz kleinen Blick auf den Familienmenschen Mason werfen. Einen Einspieler für das LiveRadio von Tochter Jade konnte ich auch noch abstauben. Schade nur, wenn auch in gewisser Hinsicht versändlich, dass meine Idee, den Brief im “Mason-Deutsch” zu belassen, nicht auf uneingeschränkte Zustimmung stiess und wir ihn dann doch auf hochdeutsch ausformuliert haben.
Für die nächsten Wochen ist dann noch die ein oder andere Überraschung auf haimspiel.de geplant, vorbeischauen lohnt sich also immer ;)

Gestern war dann natürlich das Derby gegen die DEG, gerne auch als “die Mutter aller Spiele” bezeichnet. Viel von einem großartigen Spiel war davon allerdings nicht zu sehen, die DEG relativ unbeeindruckend, die Haie dafür umso mehr. Ich hatte eigentlich zu keinem Zeitpunkt Sorge, dass etwas anderes als ein Sieg rausspringen würde. Selbst nach dem 0:1 nicht. Die Haie strahlen zur Zeit einfach ein unglaubliches Selbstbewusstsein aus, man könnte fast schon Angst davor bekommen. Mal sehen, wie sie sich am Wochenende in Bayern schlagen. Augsburg ist zuhause eine absolute Macht und hat die Kölner ja Mitte Dezember auch schonmal mit 3:0 abgefertigt. Warum ich da immer wieder hinfahre ist mir selber ein Rätsel. Diesmal liegt der Grund wohl in der großen Bayerntour, denn am Sonntag geht es nach Straubing, wo die Haie sich auch immer sehr schwer getan haben. Zuletzt gab es Anfang Dezember ein großartiges Torhüterduell zwischen Mike Bales und Travis Scott. Scott entschied es mit einem Shutout für sich, die Haie gewannen 1:0 und damals wusste noch niemand, dass es das letzte Spiel dieses Ausnahmetorhüters in der DEL sein würde. Er führt die beiden Torhüterstatistiken der DEL noch heute mit beachtlichem Vorsrpung an und wird das wohl auch bis zum Ende der Saison noch tun.

Nach dem Derby gestern haben wir noch die ersten Test-Videointerviews mit den Spielern gemacht, das war auch sehr interessant. Vor allem, da ich erst sehr kurzfristig eingesprungen bin und keine Zeit hatte, mir vorher schlaue Fragen auszudenken. Bei sowas unvorbereitet zu sein gehört nicht zu meinen Stärken… aber es hat ganz gut geklappt.
Die größte Peinlichkeit war dann auch keine Frage, sondern Marcel Müller mit “Moritz” angesprochen zu haben, was er aber zum Glück garnicht gemerkt und erst auf mein nachgeschobenes “Marcel” reagiert hat. Andi Renz hat die Stimmung als die beste Derby-Stimmung bezeichnet, die er je erlebt hat und merkte an, dass er immerhin schon 7 Jahre in Köln sei. Kai Hospelt wollte sein aberkanntes Tor natürlich als regulär betrachtet haben und bei Todd Warriner fiel mir der Begriff “disallowed goal” nicht ein, was rumstammeln meinerseits zur Folge hatte. Aber wir haben uns letztenendes verstanden und darauf kommt es ja an.

Zu guter letzt stand ich letzte Woche auch mal selber wieder auf dem Eis, weil ich wieder richtig Lust bekommen hatte, das zu erleben, was ich sonst nur sehe und im LiveRadio beschreibe. Und wie ich diesen Sport liebe! 3 Jahre lang hatte kein anständiges Training mehr, zuletzt nur 2 Spass-Eiszeiten, die aber Lust auf mehr machten. Und ja, es war wieder richtig anstrengend für mich als Konditionswunder, aber es macht einfach Spass und wenn man es am Anfang recht einfach hält, den ein oder anderen einfachen Pass spielt, in der Abwehr die Scheibe erstmal nur rausbringt, statt sie dem Gegner zu überlassen und – das ist am allerwichtigsten – die Beine in Bewegung hält, klappt alles erstaunlich gut und man merkt fast garnicht, dass man solange weg war. Naja, bis auf die Kondition und den erhöhten Wasserkonsum halt…
Das wird wiederholt und wahrscheinlich geh ich jetzt auch wieder regemlmäßig, kann sicher nicht schaden.

Der Ex-Kölner und Nürnberger Stürmer Sergio Momesso, der in der DEL immer für die ein oder andere Schlägerei gut war (656 Strafminuten in 183 Spielen), wurde am Samstag abend beklaut. Dabei stahlen die Diebe aus seinem Haus in Kirkland drei Trikots aus seiner aktiven Zeit, sowie seinen diamantbesetzten Stanley Cup Ring aus dem Jahr 1986.

Momesso is devastated that three of his NHL jerseys – No. 36 for the Canadiens, No. 27 for the Vancouver Canucks and No. 27 for the St. Louis Blues (which was signed by linemate Brett Hull) – were taken.

habsinsideout.com

Es wird zwar nicht erwähnt, wie Momesso auf den Verlust des Ringes reagierte, aber eigentlich sollte das doch der herbere Verlust sein.

Nebenbei erfährt man dann auch noch, dass Momesso jetzt ein recht populäres Café in Quebec namens -wer hätte es erraten können – “Momesso” führt.

- weitere Meldung bei tsn.ca

Die Mannschaften auf Platz 1-4 der DEL-Tabelle sind zur Zeit eine kleine Klasse für sich. Mit 9 Punkten Vorsprung auf den 5. Platz hat man ein gutes Polster nach unten und innerhalb der ersten 4 Plätze ergeben sich immer wieder Verschiebungen. Heute nachmittag um 14:30 Uhr spielten diese 4 Mannschaften für sich ganz alleine in den beiden Partien Sinupret Ice Tigers gegen Eisbären Berlin (8:3) und Frankfurt Lions gegen Kölner Haie (4:5). Am Ende rückten alle wieder ein Stück näher zusammen.

Für die heutige Haimspiel.de LiveRadio Übertragung aus Frankfurt hatte ich eine Tabelle dieser Top4-Mannschaften untereinander erstellt, inkl. der Ergebnisse von heute sieht sie dann so aus:
Top 4-Tabelle DEL, Stand 06.01.2008

Frankfurt dominiert das Feld sichtlich, Köln konnte durch den Sieg heute aufschliessen, es war allerdings gerade mal der erste 3-Punkte Sieg für die Haie in dieser Spitzengruppe. Am Dienstag besteht dann in Berlin die Möglichkeit zur weiteren Korrektur dieser Statistik.

Eben durch Zufall bei einem Golf-Magazin auf dem Premiere Sportportal hängengeblieben. “Vanden Berge – Time for Golf” nennt sich das und war diesmal auch für den Eishockey-Fan ganz interessant, denn Christoph Sandner, seines Zeichens bis 2006 noch Profi-Eishockeyspieler (u.a. Köln, Rosenheim, München, Riessersee, Frankfurt, Freiburg), ist inzwischen Personal Trainer für Golf und wird in diesem Magazin demnächst öfter zu sehen sein – als Head Physio Trainers der Vanden Berge Golf Academy.
Die war allerdings seine erste Sendung und so sprach er über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Eishockey und Golf, wie er zum Golf kam und warum es viele Hockeyspieler gibt, die gerne Golf spielen und welche Vorteile sie haben.

Auf jeden Fall sehenswert und wenn ich alles richtig verstanden habe, kommt diese Folge noch dreimal in der Wiederholung, aber ohne Gewähr – 7.1.08, 16:30 Uhr; 12.1.08, 1:00 Uhr; 13.1.08, 1:00 Uhr

Zuerstmal ein frohes neues Jahr an alle Leser/innen, ich hoffe ihr seid gut reingerutscht.

Nich ganz so gut startet derweil das Jahr 2008 für Peter Draisaitl, er wurde in Duisburg entlassen. So steht es in diversen Videotexten der Fernsehsender, Gründe gibt es bisher noch nicht außer vagen Vermutungen der Duisburger Fans.

Trainer Peter Draisaitl ist bei den
Duisburger Füchsen entlassen worden.
Wie Ralf Pape, Chef des DEL-Clubs, am
Neujahrstag bestätigte, wurde der Coach
zwei Tage nach dem 6:3-Sieg beim EHC
Wolfsburg mit sofortiger Wirkung von
seinen Aufgaben entbunden.
[...]
Die Nachfolge ist noch offen.
Für die kommende Saison plant der Club,
einen ausländischen Trainer zu holen.

evdfans.xs1100s.de

Sehr erstaunlich dieser Schritt von Pape, da die Duisburger in letzter Teit eigentlich gut aufgespielt haben. Dass ein Einbruch kommt, nachdem Robert Müller nach Köln gewechselt ist, war vorhersehbar. Trotzdem dürfte auch Draisaitl seinen Teil zum Aufschwung beigetragen haben, der die Füchse bis auf 6 Punkte an den Tabellenvorletzten herangebracht hat. Und es ist ja auch nicht so, als ob 2 Trainerentlassungen in einer Saison besonders billig wären. Man darf wirklich gespannt sein, was die Presse in den nächsten Tagen an Gründen ausgraben wird.

Fast genauso spannend ist natürlich die Neubesetzung der Trainerposition. Ein ausländischer Trainer soll es diesmal sein, ein Schelm, wer da an Greg Poss denkt, der erst vor Weihnachten frei wurde und in der Vorrunde mit seinen Teams auch immer gut abgeschnitten hat. Und eine gut Vorrunde würde Duisburg in der nächsten Saison sicher erstmal reichen, um den Abstieg zu vermeiden.
Sonstige noch freie ausländische Trainer, die in dieser DEL-Saison bereits entlassen wurden:
Ron Kennedy, Slavomir Lehner und Paulin Bordelau.

UPDATE
Die offizielle Meldung der Duisburger ist raus, die Begründung nicht sehr aufschlußreich:

„Es hat einfach nicht gepasst, die Chemie stimmte nicht“, erklärt
Unternehmensboss Ralf Pape.

ev-duisburg.de
Fängt schon damit an, dass man nicht einmal erfährt, zwischen wem denn die Chemie nicht stimmte…

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