Dez
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… dann ziehen Eishockeyspieler, bzw. deren Anwälte, auch vor weltliche Gerichte und suchen dort die Antwort auf die Frage, ob Recht oder Unrecht geschehen ist und inwiefern das Unrecht zu bestrafen ist. Die Gerichte brauchen zuweilen ihre Zeit, so wie im Fall Andrew McKim gegen Kevin Miller, der auf einem Vorfall aus dem Jahre 2000 beruht. Kevin Miller hatte in einem regulären Ligaspiel seines HC Davos gegen die ZSC Lions seinen Gegenspieler Andrew McKim von hinten über den Haufen gefahren und diesen so schwer verletzt, dass er auf dem Eis selber nicht mehr wusste, dass er überhaupt Eishockey spielt und Kinder hat. Bleibende Schäden trug er ebenfalls davon.
Inwischen hat das Schweizer Bundesgericht in letzter Instanz entschieden, dass Miller bestraft werden kann, über die Höhe der Strafe wird aber erst ein zivilstrafrechtlicher Prozess bestimmen.
Leider ist es wohl so, dass im Sport die sportlichen Grenzen mitunter soweit überschritten werden, dass Sportgerichte keine ausreichende Bestrafung verhängen können und Gerichte darüber entscheiden müssen. In Zeiten, in denen z.B. auch in der NHL von vielen Spielern mangelnder Respekt untereinander beklagt wird, könnte die Anzahl dieser Vorfälle immer weiter ansteigen und man kann wirklich nur hoffen, dass dem nicht so sein wird. Aber jeder Prozess außerhalb der Sportgerichte wird den Weg ebnen für neue, jeder Prozess wird eine neue “Referenz” darstellen. Eine Entwicklung die mehr als nur nachdenklich stimmt. Die Folgen für den Sport sind nicht vorhersehbar und die Folgen für die Gesundheit der Spieler in jedem einzelnen Fall noch viel weniger.
Of course, not any foul in hockey and other sports have and will have the same impact as Miller’s one had to McKim, but the sentence could lead the way for other cases, saying that the breach of a sports rule book can also cause penal liability of players who injure their opponents because of recklessness or carelessness. If such criminal prosecution is good for the protection of players or, as others might say, a defeat for hockey – it’s up to oneself to decide. It might, however, not surprise that the views diverge especially between followers of the delinquent and those of the victim.
IIHF.com: When it doesn’t end in the sin bin
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