“Was tun?” sprach schon damals Zeus und das war auch das, was ich mich gestern fragte, da die Haie am heutigen Sonntag ja spielfrei haben. Nachdem ich auf DEL-TV die Spielzusammenfassungen vom Freitag angesehen hatte und der Kommentator dort Michael Wolfs Bilanz von 17 Toren in 13 Toren – genausoviele hat er in der kompletten letzten Saison geschossen – erwähnte, war der erste Gedanke: “Auf nach Iserlohn, den Jungen will ich mir mal anschauen.” Ein Blick auf den Spielplan brachte Ernüchterung, der Gegner lautet Hannover – zweimal in der letzten Woche auf Premiere gesehen und auch schon zweimal live in der Saison.

Aber es taten sich gleich neue Welten auf, sozusagen ein Double-Header von hervorragender Qualität zauberte mir ein Lächeln aufs Gesicht: 14:30 DEG gegen Berlin und um 18:30 Krefeld gegen Nürnberg. Von der zeitlichen und räumlichen Distanz beides wunderbar zu schaffen, dabei drei Spitzenteams sehen und noch dazu zwei der nächsten drei Gegner der Haie. Ich gehe fast davon aus, dass ich Doug Mason auch bei beiden Spielen gesehen hätte ;)
Dass ich dafür zwei NHL-Spiele auf NASN sausen lassen müsste war mir bewusst und einigermassen egal, nur Premiere hatte ich vergessen. Der ERC Ingolstadt empfängt dort den Meister aus Mannheim, eine dem Tabellenstand nach eher mittelmäßige Partie und auch dem Saisonverlauf nach zu urteilen das Duell der beiden Teams, die am meisten enttäuscht haben bisher. Aber Mannheim verlieren sehen ist fast unbezahlbar… Dann kam noch der Faktor Geld hinzu und das Wissen am Freitag nach Ingolstadt zu fahren und es war beschlossen: ich darf faul bleiben, zuhause vor dem Fernseher und dem Ticker.

Drum bin ich hier und schreib gleich noch den ein oder anderen Eintrag.

Kurzer Kommentar zu den Haien: Es ist sehr gut, dass sie mit einer Niederlage in diese Mini-Pause gehen, dass sie am Dienstag wieder spielen dürfen ist eigentlich noch zu früh, um mal ordentlich über die Leistung der letzten Spiele nachzudenken.
Allerdings übertreibt es die Kölner Presselandschaft derzeit auch mal wieder ganz gehörig, mag man fast garnicht lesen.

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