Okt
21
Achtung, verwegene Gedankengänge inside, aber ich lasse die grade mal so kreisen, weil in einer Unterhaltung während der nächsten sich anbahnenden Niederlage des amtierende Meisters diese Aussage fiel:
Haben die ein Schwein, dass in Mannheim nur Kuschel-Presse schreibt.
Ganz ehrlich hab ich nichtmal eine Ahnung, wie genau die Presse in Mannheim schreibt und hab es mir auch nicht angeschaut. Aber dass die Kölner Presse eine reissende Bestie ist, muss man dieser Tage wieder feststellen. Da haben die Haie jetzt eine schlechte Serie, ein paar schlechte Spiele und es geht schon richtig ab. Und dabei hat die sonst so zurückhaltende und als seriös geltende Rundschau vorgelegt.
Die Kölner Haie haben gestern Abend den endgültigen Schritt in eine hausgemachte Krise getan. Die Mannschaft von Doug Mason verlor nach einer schwachen Leistung
Der Express verdreht wie immer lustig alles, was man so verdrehen kann.
Torhüter Travis Scott sitzt nach zuletzt mäßigen Leistungen auf der Bank und muss Statistik-Striche machen.
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Nach dem 1:0 durch Dave McLlwain (es wird wohl seine letzte Saison in Köln)…
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Ein Insider zum EXPRESS: „Irgendetwas stimmt in der Mannschaft nicht mehr. Das Klima scheint zerstört.“ Trainer Doug Mason gesteht: „Die Spieler sind alle down und depressiv.“
Kurz: Scott sass sicher nicht wegen “mäßiger Leistungen” auf der Bank, ob unser Captain seine letzte Saison spielt steht noch lange nicht fest, wird aber vom Express jetzt zum wiederholten Male herbeigeredet, ob es diesen ominösen Insider gibt kann stark bezweifelt werden und die Aussage Masons ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen, man schaue sich einfach die Pressekonferenz nach dem Augsburg-Spiel im FanTV an.
Ein Artikel am Tag ist dem Express noch nicht genug, es wird nachgelegt.
Haie-Bosse gehen auf Spieler los
[...]
Und auch 2007 ist es wieder soweit. Nach acht Siegen versinken die Haie mal wieder für einige Wochen im Chaos. Gegen Augsburg ist es die dritte Pleite in Folge. Was diesmal neu ist: Die Bosse reagieren sofort, hauen verbal deutlich dazwischen. Sie gehen auf ihre Spieler los!
Jaja, gewalttätige Ausschreitungen auf der Haie-Geschäftstelle, darum ist hier in der Nähe auch kein Krankenwagen mehr aufzutreiben. Und irgendwie schafft man es dann sogar, die eigene Falsch”interpretation” bzgl. der Frustration aus dem vorherigen Artikel wieder zu relativieren. Und ja, beide Artikel sind vom selben Autor geschrieben.
So, und wie schützt dies nun alles die Haie? Wenn man sich jetzt mal vorstellt, dass die Adler Mannheim der Kölner Verein wären, der in der letzten Saison überragend Meister geworden ist und so einen Fehlstart hinlegt, will man doch garnicht wissen, wie es im Blätterwald gewittern würde. Es wird aktuell bei den Haien schon ein recht ordentlicher öffentlicher Druck aufgebaut, wie wäre das dann erst in einer Adler-ähnlichen Situation? Es würde brennen und zwar lichterloh Und es würde reagiert werden in irgendeiner Form und nicht abgewartet wie aktuell in Mannheim, die sich mit absolut platten Durchhalteparolen vor die Kameras und Mikrofone stellen.
Der letzte Druck durch die Presse in dieser anzunehmenden Stärke fand in der letzten Kölner Nethery-Saison statt und endete mit seinem Rauswurf. Allerdings war der erst kurz vor knapp, ich könnte mich hier also auch vertun. Einen Gedanken war es mir dennoch wert…
Kommentare
Ein Kommentar zu “Die schützende Boulevardpresse?”
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[...] ich, bezugnehmend auf diesen meinen Beitrag aus dem Oktober 2007. Schon lustig, was die Kölner Presse damals geschrieben hat. Nein, eigentlich garnicht. Nur [...]