Speisekarte

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Die Iserlohn Roosters haben mal wieder eine nette Idee:

Vorspeise: Bobbys Caesar Salad

Hauptgang: Schymis Fischstäbchen á la Mama mit Kartoffelsalat oder Pommes

oder Spaghetti Martens Bolognese

oder RoyBurger mit Potato Wedges

Nachspeise: Vanilleeis mit heißen Kirschen

iec.de

Die Spieler – u.a. Bobby Wren, Henry Martens, Martin Schymainski, Jimmy Roy – bekochen am Mittwoch ihre Fans, denn Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen.
Obwohl ich glaube, dass auch ein Jason Marshall den RoyBurger ganz gut hinbekommen würde…

… ist nicht so leicht, wie auch Chris Kelly von den Ottawa Senators schon feststellen musste.

This much is agreed: The referees’ task is thankless.
Ottawa centre Chris Kelly knows from first-hand experience.
“I refereed a girls’ game once,” Kelly said. “They were yelling at me: ‘You don’t know the game!’”
Oh, he knows the game, all right.

canada.com (evtl. Neuladen nötig, falls der Artikel nicht sofort erscheint)

Das war übrigens auch eine der Fragen, die ich Dave McLlwain eigentlich noch stellen wollte, als ich ihn im Live-Interview hatte, ist mir irgendwie durchgerutscht. Es wäre wirklich mal interessant zu wissen, inwiefern Spieler schon Erfahrungen aus der anderen Perspektive hatten. Ich persönlich glaube, dass es kaum Eishockeyspieler gibt, die sich mal das Regelbuch geschnappt und durchgearbeitet haben und stattdessen über ihre Karriere hinweg learning-by-doing betrieben haben. Werde ich mal nachforschen müssen.

Über die Ausgeglichenheit der Liga hat man die DEL-Verantwortlichen in den letzten jahren soviel Reden gehört, dass man es fast glauben mag. In der NHL ist es nach dem ersten Viertel der Saison aber tatsächlich so:

After subtracting the NHL’s top two teams (the Detroit Red Wings and Ottawa Senators) and its bottom one (the Washington Capitals), there were 27 teams separated by 10 points as of Thursday morning, when the first quarter had officially concluded. In the West, only eight points separated the bottom-dwelling Los Angeles Kings from the No. 2 team in the conference, the San Jose Sharks. In the East, 10 points separated the 14th-place Buffalo Sabres from the second-ranked New York Rangers — and the Sabres held three games in hand.

Globe and Mail: Hockey

Weiterhin geht es darum, warum Detroit und Ottawa es trotzdem schaffen herauszustechen und die ersten Tops&Flops der Saison.

Eben bei nhl-talk.com gefunden:

ESPN360 hat die Beta Phase beendet und das Angebot zum Bezahlangebot umgewandelt. Damit sind die Spiele nur noch kostenpflichtig empfangbar. Die Preise sind wie folgt gestaffelt:

Saison Ticket 79.99€
Monats Ticket 14.99€
Tages Ticket 6.99€

NHL-Talk.com

Ein Blick auf die Seite von ESPN360 Europe bestätigt das und mit den Preisen kann man leben.

Die IIHF veröffentlicht bis zum Tag vor dem Finalspiel der WM 2008 in Canada jede Woche ungefähr drei Stories des letzten Jahrhunderts Eishockeygeschichte.

The story can be about a single moment—a goal, a great save, a referee’s call—or about an historic event of longer duration—a game, series, tournament, or rule change.

IIHF.com – 100 Top stories of the century

Absolut lesenswert.

Aus dem KSTA-Bericht zum 11:4-Sieg der Haie gegen die Straubing Tigers:

Der KEC feierte mit 11:4 (2:2, 5:2, 4:0) den höchsten Saisonsieg, und man könnte sagen: Im Lauf des Abends wuchs die Zuschauerzahl um die 19 Straubinger Spieler und den Betreuerstab um Trainer Kühnhackl,[...]

Kölner Stadtanzeiger

Eigentlich bei der Zuschauerzahl von grade mal 7446 nicht wirklich lustig, aber ich habe trotzdem sehr gelacht.

Was noch gesagt werden muss:
REEEEEEEEEEEEENZIIIIIIIIIII!

Bei der haimspiel.de-Liverübertragung vergangenen Dienstag aus Mannheim hatten wir hohen Besuch zu Gast. Der Captain der Kölner Haie, Dave McLlwain, der gerade das dritte Spiel Sperre nach einer Matchstrafe aus dem Heimspiel gegen Iserlohn absaß, stand mir im und vor dem zweiten Drittel Rede und Antwort und ich hoffe, dass es für alle Beteiligten so interessant war und soviel Spass gemacht hat wie mir.
Auch wenn es mich immer noch ärgert, dass keiner ein Foto davon gemacht hat.

Hier gibt es den Teil mit McLlwain zum Download.

Heute beim Spiel der Haie gegen den Aufsteiger aus Wolfsburg wieder was gelernt. Beziehungsweise erstmal dumm geguckt, als der finnische Austauschschiedsrichter Jari Levonen eine Strafe wegen “Handpass” verteilte, in deren Folge das vorentscheidende 3:1 fiel, mitten in die Drangphase der Grizzly Adams Wolfsburg hinein.
Der Mann hatte Recht:

559 – HANDLING THE PUCK WITH THE HANDS BY A PLAYER
a) Any player, except the goalkeeper, who closes his hand on the puck shall be
assessed a: Minor penalty(2′)

Regelbuch 2006-2010 (engl.)

Wobei es hier um das Schliessen der Hand um den Puck ging und die Ansage “Handpass” in der Kölnarena einfach falsch war. DEL.org hat’s dann auch richtig als “Spielen des Pucks mit der Hand” ausgewiesen.

Ok, ok, so neu ist das auch nicht mehr, aber ich war erst heute mal wieder auf der Seite der DEB-Schiedsrichter und es gibt mal wieder ein neues Rundschreiben. Es ist allerdings recht harmlos, es geht um Schüsse an die Maske des Torhüters:

Für den sofortigen Unterbruch sind also zwei Faktoren von Bedeutung. Zum einen muss es sich um einen harten Schuss an den Gesichtsschutz des TH handeln und zum anderen darf sich nach dem (harten) Treffer am Gesichtsschutz keine augenblickliche Torchance ergeben.

Angesichts der Regeln zu diesem Fall geht die Aufforderung an die spielbeteiligten Teams, in derartigen Situationen weiterzuspielen. Es ist allein vom SR zu entscheiden, ob die Faktoren für eine sofortige Unterbrechung des Spiels vorliegen oder nicht.

Rundschreiben 2 Saison 2007/2008 vom 25.10.2007

Es gibt aber sicher noch Leute, die nicht wissen, dass ein von der Maske abprallender Schuss ins Tor durchaus auch als solches zählt. Interessant ist die abschliessende Forderung, an die sich grundsätzlich alle Spieler mal halten sollten: Das Spiel ist erst unterbrochen, wenn der Schiedsrichter gepfiffen hat.
Ich denke da immer an einen Ivan Ciernik, der nach einem recht offensichtlichen, aber nicht geahndeten, Foul erstmal sekundenweise das Spielen einstellt und so durchaus sein Team in der Defensive in Verlegenheit bringt. Aber da gibt es sicher noch etliche Beispiele.

Und zwar bei allen, die ihn als Spieler in ihrem Fantasyhockey-Team haben:

“When developing this team it is obvious that management paid no attention to fantasy owners, but instead selfishly decided that winning games was more important,” Gaborik said in a “prepared statement.”
[...]
“I will continue to help you out when I can,” Gaborik explained. “But I am afraid management is obsessed with giving Minnesota fans a Stanley Cup.”

sportsnet.ca inkl. Link zum Video der “Entschuldigung”

Der Mann hat Humor und seine “Owner” hoffentlich auch.

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